Im Falle des Todes
Wenn ein Mensch gestorben ist, gerät oft alles durcheinander: in der Seele und im Alltag. Gerne steht Ihnen der Pfarrer in dieser Lebenslage bei. Manchmal wünschen Angehörige eine „Aussegnung“ (Abschiedssegen) des verstorbenen Menschen zuhause, bevor er vom Bestatter abgeholt wird. Auch das ist selbstverständlich möglich.
Kontakt und Termin der Bestattung
Zur Kontaktaufnahme und zur Terminabsprache der Bestattung sprechen Sie das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen an. Oder Sie wenden sich direkt an den Pfarrer. Der Bestatter koordiniert in der Regel den Beisetzungstermin mit Ihnen, dem Pfarrer und der Friedhofsverwaltung. Zur Vorbereitung des Trauergottesdiensts kommt der Pfarrer zu Ihnen nach Hause. Auch in den Räumen der Gemeinde (zur Zeit ist das die Kirche, Hauptstraße 43) ist das Gespräch möglich.
Zur Vorbereitung des Gesprächs können Sie die wichtigsten biografischen Daten zusammentragen und sich Gedanken zu einem Bibelvers (z.B. der Konfirmandenspruch des/der Verstorbenen) sowie zu den Liedern machen. Das muss aber nicht sein. Es kann auch alles in Ruhe beim Gespräch zusammentragen werden. Wenn Lieder gesungen werden, stehen dafür die Liederhefte auf dem Friedhof zur Verfügung. Sie enthalten bekannte und beliebte Bestattungschoräle. Die Choräle können auch nur als Instrumentalstück von der Organistin gespielt werden, ohne Gemeindegesang.
Die Organistin bzw. den Organisten vermittelt das Bestattungsunternehmen. Auch wenn Musik von einem Tonträger (CD, USB-Stick) abgespielt werden soll, organisiert dies der Bestatter.
Totengedenken in unserer Gemeinde
Am Sonntag nach der Beerdigung sind die trauernden Angehörigen zum Gottesdienst eingeladen. Im Gottesdienst wird an das verstorbene Gemeindeglied erinnert, ein Erinnerungslicht angezündet und für die Trauernden gebetet.
Jedes Jahr am Toten- oder Ewigkeitssonntag (eine Woche vor dem 1. Advent) gedenkt die Gemeinde im Gottesdienst aller, die im Laufe des Kirchenjahrs gestorben sind. Ihre Namen werden im Gottesdienst vorgelesen. Für jede/n Verstorbene/n brennt eine Kerze. Die Angehörigen werden zu diesem Gottesdienst einige Wochen vorher per Post eingeladen.


